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Donnerstag, 23. Februar 2012 | 04:21 (6)

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Vorstellungsgespräch

Vorbereitung auf ein Bewerbungsgespräch
Vielfach herrscht das Denken vor,
man könne sich auf ein Vorstellungsgespräch
nicht vorbereiten.

Dies ist allerdings grundlegend falsch.

Wichtig ist, sich kurz vor dem Gespräch noch einmal intensiv mit dem entsprechenden Unternehmen auseinanderzusetzen, Informationen einzuholen, sich über Strukturen, Tätigkeiten, Produkte und die Geschichte des Unternehmens zu informieren. Auch Informationen über die Gesellschaftsform, Umsatz- und Mitarbeiterzahlen sind heutzutage über das Internet leicht auffindbar und könnten sich möglicherweise als hilfreiche Kenntnisse im Gespräch und damit als Ihr kleiner Vorteil gegenüber ansonsten gleich qualifizierten Mitbewerbern erweisen.


Gehen Sie zudem nochmals in Ruhe Ihre Unterlagen, Stationen, Ihre Bewerbung und Ihren Lebenslauf durch. Wer beim freien Vortragen seines bisherigen Werdegangs ständig auf Notizen schauen muss, wirkt wenig glaubwürdig und professionell. Zudem sollten sie darauf gefasst sein, bestimmte evtl. unübliche Positionen, Arbeitgeberwechsel im Lebenslauf oder aus dem Gesamtbild herausstechende Zensuren und Zeugnisse plausibel und positiv erklären zu können. Generell gilt: reden Sie niemals schlecht über bisherige Arbeitgeber, sei die Situation auch noch so negativ und Ihre Weggang dort noch so unausweichlich gewesen! Auch möglicherweise vorangegangene Rechtsstreitigkeiten mit einem Arbeitgeber haben in einem Bewerbungsgespräch nichts verloren.

Wichtig ist, sich seiner Stärken und Schwächen bewusst zu sein und gute Gründe für die Motivation der Bewerbung darlegen zu können. Zudem macht es Sinn, sich einige interessante eigene Fragen an den potentiellen Arbeitgeber zu überlegen.
   

Motivation
In der Regel wird man Sie im Laufe des Vorstellungsgesprächs nach Ihrer Motivation für die ausgeschriebene Stelle fragen, was Sie bewogen hat, sich gerade für diesen Job in diesem Unternehmen zu bewerben.   

 

Auch wenn Sie eine Vielzahl von Bewerbungen an unterschiedliche Unternehmen, ja vielleicht gar im Hinblick auf völlig unterschiedliche Stellen versandt haben, so sollten Sie dies auf gar keinen Fall erwähnen und Ihrem Gegenüber immer zumindest das Gefühl vermitteln, Sie hätten sich ganz speziell für diese eine Stellenanzeige interessiert und daraufhin mit dem Unternehmen Kontakt gesucht.

Um die Motivation glaubhaft vermitteln zu können, sollten Sie sich im Vorfeld unbedingt einige Argumente zurechtlegen, mit denen Sie die Motivation für Ihre Bewerbung auf Stelle X in Unternehmen Y kurz und knapp aber nachvollziehbar und logisch erklären können. 


Mögliche eigene Fragen an den Arbeitgeber
In der Regel wird man Ihnen ebenfalls Fragen an Ihren potentiellen Arbeitgeber und rund um die zu besetzende Position zugestehen, bzw. Sie sogar direkt darauf ansprechen und danach fragen.

Auch hier hilft es natürlich, dann nicht unvorbereitet zu sein, sondern sich schon einige interessante Dinge überlegt zu haben.

 Mögliche Fragen hierfür sind z.B.:

  • Wird die zu besetzende Position neu geschaffen oder war sie vorher besetzt?
  • Welche Ziele hat das Unternehmen in der Zukunft?
  • Welche Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten bieten sich mir im Unternehmen?
  • Wie ist die zu besetzende Position im Organigramm aufgehängt?
  • Wer sind meine Vorgesetzten?
  • Welche Arbeitsweise wird bevorzugt?
  • Welche aktuellen Projekte werden in der Abteilung gerade bearbeitet oder würden von mir zu bearbeiten sein?
  • Welche Aufstiegsmöglichkeiten bieten sich?
  • Gibt es regelmäßige Feedbackgespräche zu bestimmten Zeitpunkten?
 



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